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Terug

Brückeneinschub mit innovativem Konzept

28.08.2019

Im oberösterreichischen Wernstein laufen die Arbeiten zum Umbau des Bahnhofes auf Hochtouren. Über den Lindenbach wurde kürzlich eine neue Brücke errichtet. SWIETELSKY ist dabei federführend für den Ingenieurbau zuständig.

Bis 2021 werden in Wernstein am Inn Arbeiten zur Modernisierung des Bahnhofes durchgeführt. Insgesamt werden 43,9 Millionen € in unterschiedliche Maßnahmen investiert. Am 19. Juli erreichten die Arbeiten ihren Höhepunkt: Über den Lindenbach in Wernstein wurde eine neue, 40 Meter lange und 2.500 Tonnen schwere Brücke errichtet. Diese wurde in einem Stück neben dem bestehenden, alten Gewölbe errichtet und nun – nach Abtragung des Bestandsobjektes – in ihre endgültige Lage eingeschoben. Für die Bauteams war das eine große Herausforderung, zumal es dabei um Millimeter ging und die Arbeiten in einer Gleissperre durchzuführen waren, wobei nur neun Tage zur Verfügung standen.

Realisiert wird die Brücke von einer ARGE mit federführender Beteiligung der SWIETELSKY Filiale Ingenieurtiefbau. Diese hat auch maßgeblich an der Entwicklung des neuen und nunmehr erfolgreich umgesetzten Einschubkonzeptes mitgewirkt. Die Schwierigkeit dabei war, dass die beiden Tragwerke (eines je Gleis) für den Einschub temporär gekoppelt und gleichsam „in einem Stück“ geschoben wurden. Somit wurden zwei doppelte Rahmen, also ein statisch unbestimmtes System eingeschoben.  

ÖBB, Land OÖ und Gemeinde Wernstein investieren gemeinsam in die Modernisierung des Bahnhofes. Diese läuft von 2018 bis 2021. Beauftragt werden die Arbeiten von der ÖBB-Infrastruktur AG. Mit dem Umbau des Bahnhofs Wernstein, (geplantes Bauende 2021) wird der letzte Teil des Ausbaus der Strecke Wels-Passau zur Hochleistungsstrecke abgeschlossen.